Interkulturelles Familienwochenende in Extertal

 

Interkulturelles Familienwochenende in ExtertalInterkulturelles Training für die Erwachsenen, Rodeln für die Kinder in der verschneiten Berglandschaft des Teutoburger Waldes und viel Gelegenheit, sich kennenzulernen – angehende „Interkulturelle Gesundheitsmediatorinnen“, Mitglieder des Multikulturellen Familienvereins Mülheim a. d. Ruhr e. V. sowie die beiden Hauptamtlichen des Tandem-Projektes und Ehrenamtliche der Caritas-Sozialdienste e. V. nutzten das erste Adventswochenende, um fernab des Alltags ihre interkulturellen Kompetenzen weiterzuentwickeln, fachlich begleitet von Dr. Aydin Sayilan von der Auslandsgesellschaft NRW.

Das Seminarprogramm bot Hintergrundwissen und praktische Übungen zur interkulturellen Kommunikation, in der gemeinsamen Freizeit konnte diese dann hautnah erlebt und erprobt werden unter den Familien mit deutschen, türkischen, afrikanischen und slowenischen Wurzeln. Auch zwischen den Generationen herrschte reger Austausch, waren doch vom Kindergartenalter bis zur Großelterngeneration alle Altersgruppen vertreten.

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Sechs Interkulturelle Gesundheitsmediatorinnen für Mülheim

 

Sechs Interkulturelle Gesundheitsmediatorinnen für MülheimDer Multikulturelle Familienverein e.V. und der Caritas-Sozialdienste e.V. haben in einem gemeinsamen Projekt Frauen mit Zuwanderungsgeschichte zu Interkulturellen Gesundheitsmediatorinnen qualifiziert.

Am 30. September 2010 haben die Interkulturellen Gesundheitsmediatorinnen, die in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Mülheim an der Ruhr qualifiziert worden sind, im ev. Gemeindehaus am Goetheplatz das Zertifikat von Amtsleiter Dr. Ohde überreicht bekommen. Herr Dr. Ohde unterstrich in seiner Rede, dass Expertinnen Unterstützung von „Laien“ benötigen und in diese Richtung eine deutliche Aufbruchstimmung spürbar sei.

57 Zeitstunden Aufbauqualifizierung - 30 Praktikumsstunden im Bereich Kinder- und Jugendgesundheitsdienst - 6 gestaltete Tandem-Cafés in denen Praktikumsinhalte an interessierte Frauen weitervermittelt wurden. Diese Qualifizierung stellt zwar keine Ausbildung dar, jedoch belegt das Zertifikat welch umfangreichen Weg der Professionalisierung die sechs Frauen gegangen sind.

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Gut und Böse - Opfer und Täter - ist das immer so einfach?

FilmprojektDieser Frage sind 12 Kinder und Jugendliche vom Multikulturellen Familienverein nachgegangen. In 5 Tagen sind 5 Stunden Rohfilmmaterial entstanden.
Die Kinder und Jugendlichen wurden unter professioneller Anleitung von ´Quest Media` zu SchauspielerInnen, RegisseurInnen, LichtassistentInnen und Kameramänner und -frauen. Szenen, die Ihnen aus dem Leben bekannt sind wurden mit Fantasie und Technik zu einem Abenteuerfilm. Das Thema: "Wer ist stärker, besser, wichtiger?" zog sich bis zum Schluss durch die Woche. Die Idee: Auf künstlerische und kreative Weise mit den Kindern neue Perspektiven zum aktuellen Thema Mobbing erarbeiten. Dabei werden klare Vorstellungen von Gut und Böse - Opfer und Täter aufgebrochen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickelt. Zum Schluss des Filmes zeigt sich, dass es mit sozialem Geschick möglich ist gemeinsam Abenteuer zu bestehen.

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